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X-MEN: DARK PHOENIX | Die Story von Jean Grey

Juni 5, 2019

The women are always saving the men around here; you might wanna think about changing the name to X-Women. (Raven)

Vor 19 Jahren kam der erste X-MEN Film in die Kinos. 12 Filme ist das Franchise mittlerweile schwer. Zu schwer, stürzte es nach den erfolgreichen Neuauflagen X-MEN: FIRST CLASS und X-MEN: DAYS OF FUTURE PAST mit X-MEN: APOCALYPSE doch dramatisch ab. X-MEN: DARK PHOENIX ist kein perfekter Film, gibt aber doch Hoffnung auf was noch kommen könnte. Es braucht eben immer (eine Story über) Frauen, dies richten müssen.

The Story

Bei einer Rettungsmission im All wird Jean Grey (Sophie Turner) von einer kosmischen Kraft getroffen, die sie verändert. Bald kann die junge Frau diese nicht mehr unter Kontrolle halten. Nach einem ungewollten Mord an einem der ihren, flüchtet sie und reißt damit die X-MEN Familie auseinander. Nichts ahnend, dass es jemanden da draußen gibt, der sich ihrer neugewonnenen Kraft zu Eigen machen möchte.

Dark Phoenix: Sansa Stark

X-MEN: DARK PHOENIX ist kein perfekter Film und doch ist er unterhaltsam, actionreich und spannend. Manche Dialogszenen hätten definitiv besser geschrieben gehört und auch die Storyline hängt manches Mal zu sehr am 1×1 des Drehbuchschreibens. Dadurch erscheinen manche der Charaktere als reine Spielbälle, was schade ist, da das psychologische Potenzial für die Handlung vorhanden wäre.

Nach Famke Janssen übernimmt Sophie Turner die jüngere Version der Rolle. Die aus GAME OF THRONES bekannte Britin ist großartig besetzt, schafft sie das harte, selbstbewusste genauso gut wie das verletzte, wütende auf die Leinwand zu bringen. So gut, dass man sogar vergisst, dass sie einst ein kleines Prinzesschen gespielt hat, dass einem blonden Prinzen gefallen wollte.

Der restliche Cast ist altbekannt und bemüht sich sichtlich die mangelnde Dialogqualität zu überspielen. Neuzugang Jessica Chastain gibt ihrer Figur alles was sie hat, was bei dem etwas flachen Charakter leider nicht immer rüberkommt.

Entflammter DARK PHOENIX Score

Bisher verfassten Henry Jackman (FIRST CLASS) und John Ottman (DAYS OF FUTURE PAST & APOCALYPSE) die Filmmusik für die X-MEN Neuauflage. Nun kommt der Filmscore König von Hollywood Hans Zimmer sogar aus seiner „Superheldenfilmpension“ zurück um für X-MEN: DARK PHOENIX zu schreiben.

Der Unterschied zu den vorherigen Filmen ist sehr schnell hörbar. Der Score nimmt Szenen teilweise so ein, dass man sich fragt ob das die richtige Wahl war. Die Musik an sich ist genial geschrieben. Episch trommelt sie die Actionsequenzen voran und schafft die perfekte Stimmung für den Film. Trotzdem ertrinken manche der Szenen beinahe in der Musik, was bei einem Film, der seinen Vorgänger aus dem Schmutz ziehen sollte, vielleicht nicht die beste Taktik ist.

X-WOMEN: Dark Phoenix?

X-MEN: DARK PHOENIX ist defintiv eine positive Überraschung nach dem enttäuschenden letzten Film. Die Mutanten sind wieder stark und unterhaltsam zurück und bereit für neue Wege. Denn eines ist klar: Das war nicht das Ende dieser Geschichte.

Ab 6. Juni 2019 im Kino!

 

By Claudia

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